Imunol − für ein gesundes Pferdeleben!

Imunol ist ein bewährtes Ergänzungsfuttermittel, das nach einem erprobten Rezept mit größter Sorgfalt und nur aus hochwertigen Zutaten hergestellt wird. Imunol aktiviert deutlich die Abwehrkräfte und die biologischen Schutzmechanismen der Tiere. Darüber hinaus steigert die diätetische Futtermischung die natürliche Verteidigungsfähigkeit gegen Bakterien-, Pilz-, Parasiten- und Viruserkrankungen. Der Aktivstoff 1,3/1,6 D Glucan wird in einem speziellen Verfahren aus Austernpilzen gewonnen und ist deutlich hochwertiger als vergleichbare, aus Getreide gewonnene Produkte. Der Inhaltsstoff Glycerol wirkt als sofortige, leicht verdauliche Energiezufuhr.

Imunol ist mit wertvollen Vitaminen und Spurenelementen angereichert. Weitere Bestandteile des Präparats sind ein Mineralträger, der die Absorption von Toxinen bewirkt und basische Mineralstoffe, die für eine Verbesserung des Gleichgewichts zwischen Säuren und Basen sorgen.

Die Wirksamkeit von Beta (1,3/1,6) D-Glucan bei stressinduzierten und endemischern Infektionen bakterieller, viraler, mykotischer („Pilze“) und parasitärer Herkunft ist in über 400 Studien bestens belegt . Die Studienlage zu Beta (1,3/1,6) D-Glucan ist inzwischen so erdrückend, dass es gleichsam einem ärztlichen Kunstfehler entspricht, einen der potentesten Immunstimulatoren nicht prophylaktisch oder zumindest therapeutisch einzusetzen. Weil es Mikroben nicht direkt attackiert, sondern körpereigene Abwehrmechanismen auf natürliche Weise unterstützt, finden keine Resistenzentwicklungen durch Anpassung statt. Beta (1,3/1,6) D-Glucan verbessert deshalb nicht nur Wachstum, Ernährungszustand, Wohlbefinden und die Leistungsbereitschaft von Pferden, sondern hilft vor allem, Perioden hoher Belastung sicher zu überstehen und auch die Rekonvaleszenz zu verkürzen. Auch das zellschützende Potential von Beta (1,3/1,6) D-Glucan gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die gerade im Pferdesport gehäuft auftretenden oxidativen Schäden werden dadurch wirksam verhindert und garantieren neben einer verminderten Genmutation auch eine Verlangsamung des Alterungsprozesses und eine globale Steigerung der Vitalität. Immunsystem Blickt man auf die Entwicklung des Immunsystems zurück, dann fällt auf, dass sich erst vor 300 Millionen Jahren selektive Abwehrfaktoren (T- und B-Zellsystem) herausgebildet haben. Davor existierten lediglich „primitive“, sog. „angeborene“ Abwehrorganellen, die als Makrophagen (Fresszellen), natürliche Killerzellen („attackieren alles, was fremd ist“) oder dendritische Zellen („Fresszellen der Haut und Schleimhäute“) für Ordnung sorgten. Die immunologische Forschung hat sich jahrzehntelang nur auf den spezifischen Teil der Immunabwehr konzentriert . Dabei bewältigt das „angeborene“ Immunsystem schon seit jeher 80-90% der gesamten körpereigenen Abwehr . Dies wäre auch gar nicht anders machbar, reagiert es doch nach einer Mikrobeninvasion sofort, während die spezifische Abwehr Tage und Wochen der Entwicklung braucht. Ist jedoch die erste Verteidigungslinie der unspezifischen Abwehr überrannt und strauchelt auch der Rückhalt der spezifischen Abwehr, dann wird die „Alarmreaktion“ eingeläutet, die sich dann rein symptomatisch als Entzündung äußert. In diesem Falle lassen sich dann sog. „Akute-Phase-Proteine“ messen. Diese sind je nach Tierspezifies verschieden und dominieren z.B. beim Pferd als Haptoglobin, Serum-Amyloid S (SAA) oder Fibrinogen . Die Akute-Phase-Proteine kennen eigentlich nur das Ziel weitere Abwehrkörperchen in das Entzündungsgebiet zu locken. Sie stellen hervorragende Biomarker dar, um den allgemeinen Gesundheitszustand, den Ernährungszustand und das Wachstums-  potential eines Tieres zu bestimmen. Zusätzlich sind sie auch ein wichtiger Marker für eine akute Infektion. Stressbedingte Krankheiten Stressbedingte Erkrankungen machen auch vor Pferden nicht halt. Dies erkannte schon der Pionier der Stressforschung Hans Selye, als er erstmals vor 60 Jahren das Phänomen der „stressbedingten“ Erkrankungen bei Versuchstieren beschrieb wie Geschwüre, Herzinfarkte, Bluthochdrücke, Gelenksentzündungen, Nierenschäden. Nach Schätzungen des American Institute of Stress 1,2 basiert ein Großteil akuter Infektionen und 60-70 % aller chronischen Erkrankungen auf einer stressinduzierten Immundepression. So lassen sich z.B. nach epidemiologischen Erhebungen bei über 81% von ansonsten „gesunden“, im Training stehenden Rennpferden und fast 30% der Sport- und Freizeitpferde durch das Bakterium Helicobacter pylori verursachte Magengeschwüre nachweisen . Selbst bei ansonsten gesundheitlich unauffälligen Fohlen beträgt die Geschwürrate immer noch 51%. Offensichtlich scheinen sich „Widerstände“, die sich aus einer Überforderung ergeben, direkt auf die Immunabwehr niederzuschlagen. Die Liste stressinduzierter Infektionen infolge verminderter Immunabwehr ist lang: Herpesviren sind z.B. weit verbreitet. Nach aktuellen Schätzungen haben sich ca. 70% der Pferde bis zum dritten Lebensjahr mit dem Herpesvirus auseinandergesetzt . Schon kurzfristige Schwächungen der Immunabwehr aktivieren den schlafenden Virus und übertragen sich via Ausscheidung auf die Artgenossen. Virusaborte, lebensschwache Fohlen, fieberhaften Atemwegserkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems mit Lähmungen und Koordinationsstörungen gehören zur gefürchteten Symptomatik, da gegen Viruserkrankungen keine effektiven Medikamente zur Verfügung stehen . Auch die Pferdeinfluenza, die bevorzugt bei Sportpferden auftritt, wird auf einen erhöhten Leistungsdruck zurückgeführt . Dasselbe dürfte auch für Bornaviren gelten, die eine therapieresistente „Melancholie“ verursachen . Die Korrelation zwischen Stress und einer Lungenentzündung wie sie sich bevorzugt bei Trabern bei täglichem Training zeigt, wurde inzwischen wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen. Zwar unterliegen auch Pferde in der freien Wildbahn Situationen (Rangordnungskämpfe). In einem anderen Experiment ging man der Frage nach, inwieweit sich denn eine Beta-GlucanStimulierung von Makrophagen und Natürlichen Killerzellen (NK) denn auch tatsächlich auf das Infektionsrisiko auswirkt. Den Versuchstieren wurden hierzu Herpes-Simplex-Viren in die Nase geträufelt. Ein Teil der Tiere wurde durch täglichen Sport „gestresst“, während die anderen faulenzen konnten. Eine teilweise Beta (1,3/1,6) D-Glucan Verfütterung in beiden Gruppen stimulierte zwar im Vergleich zu normal ernährten Tieren immer die Makrophagen- und NK-Aktivität. Was aber weitaus wichtiger war: Das Infektionsrisiko für den oberen Respiraktionstrakt bzw. die Sterblichkeit sanken in der „Leistungsstressgruppe“ unter Beta (1,3/1,6) D-Glucan um beachtliche 45 % bzw. 38 %. Parasiten In der Fragestellung, inwieweit auch Parasiten auf Beta (1,3/1,6) D-Glucan reagieren, wurde Tieren eine große Menge an Eimeria vermiformis (Protozoen-Parasiten im Darmtrak) injiziert und gleichzeitig das Immunsystem mit einem starken Cortison ruhiggestellt. Während die Hälfte der unbehandelten Tiere an einer ruhrähnlichen Durchfallerkrankung starb, überlebten sämtliche Artgenossen unter Beta-Glucan . Anthrax Der Milzbranderreger Bacillus anthracis stellt vor allem in wärmeren Klimazonen eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Huftiere und damit auch Pferde dar. Hochinfektiöse Milzbrandsporen können über Jahrzehnte im Erdboden überleben und werden meist über verunreinigtes Futter übertragen. Erhielten Versuchstiere erst zwei Tage vor einer tödlichen Sporeninhalation ihre Beta (1,3/1,6) D-Glucan Dosis, dann verminderte sich die Bakterienkonzentration in ihren Lunge um das 4-8 fache und erhöhte sich ihre Überlebenswahrscheinlichkeit um das 2,5 fache (50%). Wurde Beta (1,3/1,6) D-Glucan jedoch noch eine Woche früher gegeben, stieg die Überlebensrate auf 100%. Auch im Falle einer Ansteckung konnte mit einer nachträglichen Beta-Glucan-Gabe (10 Tage lang) das Überleben immer noch mit sagenhaften 30-90 % gesichert werden. Antibiotika Überraschenderweise bestehen zwischen Beta-Glucan und Antibiotika starke synergistische Verbindungen. So kam es bei einer experimentell hervorgerufenen Peritonitis (Bauchfellentzündung), die eigentlich immer tödlich verläuft, in 65% der Fälle zur Ausheilung unter Ampicillin® – zusammen mit BetaGlucan waren es aber 100% 52. Ausschließlich verabreichtes Beta-Glucan erreichte immer noch 30 % Überlebensvorteil, was umso höher zu bewerten ist, als Glucane vom Prinzip her ja die Invasion von Bakterien bereits im Ansatz verhindern sollen – und nicht erst im Vollbild der Erkrankung. Rennpferd In einer aktuellen Rennpferd-Studie (20 zweijährige Rennpferde, 7 Zuchtstuten, 6 Jungpferde, 5 Hengste Dressur bis Klasse S) erfolgten Basismessungen zur „stressbedingten“ Immunreaktion, die sich durch ein intensiveres Frühjahrstraining, erste Einsätze im Rennsport, Fellwechsel, Veränderungen des zirkadianen Rhythmus, Futterumstellung, Klimawechsel und Transporte entwickelt. Erwartungsgemäß kam es zu einer signifikanten Erhöhung der Fibrinogenkonzentration und von Serum-Amyloid A (SAA) – also typischen Biomarkern für die stressbedingte Schwächung des Immunsystem und einer bereits begonnenen entzündlichen Veränderung. Einem Teil der Pferde wurde schon zu Beginn täglich ein Beta (1,3/1,6) D-Glucan verfüttert. Bei dieser Studiengruppe blieben die Serumkonzentrationen von Fibrinogen und SAA völlig im Normalbereich. In diesen Untersuchungen bestätigte sich u.a. auch die starke Wirkung auf durch Escherichia coli hervorgerufene Enteritiden. Colostrum- / Immunglobulin bei Fohlen Von Interesse sind auch Untersuchungen bei trächtigen Stuten (Vollblut und Hannover) und ihren späteren Fohlen. In dieser Studie wurde das Wurmmittel Levamisol®, das ebenfalls eine immunmodulierende Wirkung besitzt, mit Beta (1,3/1,6) D-Beta-Glucan verglichen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe, die normal gefüttert wurde, enthielt das Colostrum der Stuten sowohl in der Glucan – als auch in der Levamisolgruppe einen überragenden IgG-Gehalt – was sich entsprechend auch auf die Immunitätslage der Fohlen niederschlug 57. Das IgG ist ja Teil des unspezifischen Abwehrsystems, wird von der Mutter via Vormilch (Colostrum) übertragen und stellt für Fohlen solange einen lebensrettenden Schutz vor Infektionen dar, bis sich das körpereigene Immunsystem der Fohlen entwickelt hat. Dieses Ergebnis ist umso höher einzuschätzen, als Nebenwirkungen, wie sie durch das Chemotherapeutikum („Muskelzittern, Reizbarkeit, Durchfall, erhöhte Bronchialsekretion“) auftreten können, bei Beta (1,3/1,6) D-Beta-Glucan ausgeschlossen ist.

 

 


Zusammensetzung:

Glycerol
Natronschlorid
Cholinchlorid
Niacin
Vitamin E
Vitamin D 3
Vitamin A
Beta-Karotin
Spurenelemente Zn, Se, Co, Cu, Mn
1,3/1,6 D Glucan
Mineralische Träger

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